Black Memory

Black MemoryEin vermisstes Mädchen mit einer einzigartigen Inselbegabung.
Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet – von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt.

Endlich ist es soweit! Mein neuer Erwachsenen-Roman erscheint! Gerade habe ich alles weggeräumt, die unleserlichen Skizzen, das fette Romantagebuch, den Szenenplan und unzählige Seiten Recherchematerial. Irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man sich so lange mit etwas beschäftigt hat. Und mit lange meine ich: laaange. Nämlich seit Anfang 2013, seit dem ersten Aufblitzen der Idee, der Recherchereise nach Florenz, wo ich die perfekte Location für einen Teil des Romans gefunden

habe. Ein altes, riesiges Herrenhaus oberhalb von Florenz. Mit dunklen Gängen, so verworren, dass ich mich permanent verlaufen habe. Ich saß dort auf einer Parkbank und begann zu plotten…

Allerdings musste ich zunächst ein größeres Jugendbuchprojekt fertigstellen, bevor ich mich ganz diesem Thriller zuwenden konnte – auch wenn ich in der Zwischenzeit mich schon intensiv mit der Recherche zu dem Roman beschäftigte. Das war die spannendste Recherche, die ich je für ein Buch betrieben hatte: Unsere Erinnerung. Unser Gehirn. Unsere Zellen.

Denn das war der Auslöser für die Geschichte – die Frage nach unserer Erinnerung. Wo sitzt sie und wie zuverlässig, bzw. manipulierbar ist sie? Und vor allem: Was passiert mit den Trilliarden an Eindrücken, die wir im Laufe unseres Lebens wahrnehmen, aber weder im Kurz- noch Langzeitgedächtnis abspeichern? Verpuffen sie oder sind es diese bewusst nicht abrufbaren Eindrücke, die unser Bauchgefühl ausmachen? Woher kommen die unglaublichen Fähigkeiten der sogenannten Savants (Menschen mit herausragenden Inselbegabungen)? Wenn vereinzelt Menschen Bücher nach einmal Lesen auswendig aufsagen können, das Gehör einer Fledermaus oder den Geruchssinn eines Aals besitzen, müssten diese Ausnahme-Fähigkeiten dann nicht in uns allen schlummern?

Ihr fragt euch wahrscheinlich, woher stammt dieses Interesse ?

Das ist eine sehr persönlich Geschichte: Bei meiner dritten Schwangerschaft, einer Hochrisikoschwangerschaft, hatte ich große Angst um mein ungeborenes Kind. Daher riet mir eine Freundin, meine Angst “abzugeben”. Das tat ich, indem ich in Gedanken meinem verstorbenen Vater die Verantwortung übertrug. Bald fragte mich mein Mann, warum ich von dem Foetus nur noch als Mädchen spreche, und erst da wurde mir bewusst, dass ich immer ein ganz bestimmtes Bild vor Augen hatte, wenn ich meine Angst mental  “abgab”: Mein Vater, an der Hand ein kleines Mädchen mit langen blonden Haaren. Ich hatte zu dem Zeitpunkt zwei Söhne, einer schwarz-, einer braunhaarig wie ich selbst. Mein drittes Kind ist ein Mädchen. Mit langen blonden Haaren … Zufall? Die Frage, wie ich in der zehnten Schwangerschaftswoche wissen konnte, dass ein hellblondes Mädchen in mir heranwuchs, ließ mich nicht los … Und so enstand Zug um Zug die Idee zu Black Memory.

Und jetzt erscheint es! Am 12.12.16, rechtzeitig zu Weihnachten! Ich jedenfalls weiß, was ich dem einen oder anderen dieses Jahr unter den Weihnachtsbaum legen werde Wink.

Das ist so nett!

Ina und AaronVon Zeit zu Zeit bekomme ich Mails von Leserinnen und Lesern, die ein Referat über eines meiner Bücher halten. Dann werde ich nach Hintergrunddetails zu den Büchern gefragt oder zu meinem Leben oder dem Schreiben als solches. Und nach dem Referat bekomme ich oft noch eine kurze Rückmeldung, wie das Referat gelaufen ist. Das ist urnett!

Das absolute Highlight dieses Jahr war die Frage nach der Haarfarbe von Aaron, dem Helden aus Singe, fliege, Vöglein stirb. Ich habe mich natürlich gewundert und nachgefragt, warum denn die Haarfarbe eine Rolle spiele und erfuhr, dass die Schülerin, Lilli,  für ihr Referat Bilder zeichnen möchte.

Diese hat sie mir dann auch geschickt und mir erlaubt, sie hier auf meiner Webseite zu zeigen. Ich finde es grandios! Auf dem Bild oben sind Aaron und Ina. Auf dem unteren sieht man Casey, kurz bevor Ina sie findet.

Es sind genau solche Mails, die mich immer wieder darin bestärken, weiterhin Jugendbücher zuschreiben. Obwohl der deutsche Jugendbuchmarkt für deutsche Autoren ein wirklich hartes Pflaster ist. Die Mails, in denen junge Mädchen (und manchmal auch Jungen) sich für meine Bücher bedanken, mir erzählen, wie sehr sie mein Buch berührt hat oder dass es ihr absolutes Lieblingsbuch ist. Dann erinnere ich mich an die Zeit, als ich selbst ein junges Mädchen – und natürlich eine absolute Leseratte -  gewesen bin. Ich erinnere mich daran, wie sehr ich manche Bücher verschlungen habe und wie nachhaltig sie mich beeindruckt und zum Teil auch geprägt haben. Tatsächlich hat kein Buch, das ich als Erwachsene gelesen habe, mich je so nachhaltig beeindrucken können, wie es manche Bücher in meiner Jugend getan haben. Ich glaube, das ist das Privileg der Jugendbuchautoren – dass wir für Leser und Leserinnen schreiben, die sich noch ganz von einer Geschichte mitreissen lassen.

Was ist nur los in Deutschland?

Noch im Sommer war ich froh, in Deutschland zu wohnen, dem Land in Europa, das sich durch seine Willkommenskultur einen Namen der Menschlichkeit gemacht hatte. Toll, dachte ich, nach den dunklen Flecken, die wir im Laufe unserer Nationalgeschichte gesammelt haben, ist dieses bejahende und menschliche Verhalten eine gute und vielversprechende Entwicklung. Wir als Volk haben etwas gelernt aus unserer Geschichte, die Fehler der Vergangenheit werden sich nicht wiederholen.

Und nun? Wie kann es sein, dass ein Mob einen Bus mit verängstigen Flüchtlingen bedroht, darunter viele Frauen und Kinder. Wie kann es sein, dass ein Flüchtlingsheim in Spe angezündet wird und die Flammen begröhlt und bejubelt werden, die Löscharbeiten behindert? Was geht in diesen Menschen vor? Ganz abgesehen von dem kriminellen und verabscheuungswürdigen Aspekt dieser Straftat – wie dumm ist es, darüber zu schimpfen, dass zu viel Geld in die Beherbergung der Flüchtlinge gepumpt wird und dann bestehende Herbergen abzufackeln? Wie kann es sein, dass im Netz rassistische und fremdenfeindliche Äußerungen beklatscht und bejaht werden, oft basierend auf Unwahrheiten und Gerüchten – die niemand sich zu verifizieren bemüht, sondern die durch zigfaches tumbes Teilen tausend Mal wiederholt werden und sich so als neue “Wahrheit” zementieren. Nicht etwa, weil etwas Wahres daran ist, sondern weil es ja wahr sein “muss”, wenn es so oft im Netz wiederholt wird.

Ist es nicht.

Egal wie oft eine Lüge wiederholt wird, die Wiederholung macht aus ihr keine Wahrheit – sie macht die Lüge nur gefährlicher. Eine Tatsache übrigens, die die Hackergruppe Anonymous mit einem in einem Lügenpost versteckten Trojaner auf drastische Art und Weise bloßgestellt hat – es war erschreckend, wie viele Menschen auf die dort aufgestellte, erfundene Behauptung reagiert und sie sofort in aufrichtiger Empörung in ihren sozialen Netzwerken geteilt haben. Ohne sich auch nur eine Zehntelsekunde zu fragen, wo diese Information herkommen könnte und ob sie denn der Wahrheit entspricht.

Als hätten wir dieses Phänomen nicht schon hundertfach in der Geschichte Deutschlands, ach, in der Geschichte der Menschheit erlebt! Denken wir z.B. an die Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge, die Inquisition, die Vertreibung und Vernichtung der Menschen im Dritten Reichen, die Apartheid, die Völkermorde in Afrika und nicht zu vergessen, die Propaganda der IS – all das würde ohne den gezielten Aufbau von Feindbildern, dem Schüren von Angst und Hass und dem Versprechen auf ein besseres Leben nach der Eliminierung des angeblichen Feindes nicht funktionieren. Besseres Leben? Pustekuchen! Es sind immer nur ein paar wenige Mächtige, die sich bereichern und ihre Macht und Dominanz stärken, der mitlaufenden Masse dagegen ist von Anfang an die Verliererposition zugedacht.

Zum Glück sind derzeit die Hetzer und Aufrührer und Mitläufer die Minderheit und es gibt viele Menschen, die sich engagieren und zu Gegendemonstrationen gehen, und doch macht mir die Entwicklung Angst – denn die Hetzer haben mit Facebook, Twitter und Co. ein neues und unberechenbares Medium, das sie für ihre Zwecke nutzen. Und durch die Algorithmen, die jedem nur noch das anzeigen, was der Algorithmus als für den User interessant erachtet, verdichtet sich die Hetze und spiegelt eine angebliche gesellschaftliche Akzeptanz der fremdenfeindlichen Aussagen. So kann ein Flächenbrand entstehen  - und welch verheerende Folgen ein Flächenbrand hat, das wissen wir alle.

Last not least: Ich halte es für wichtig, schutzlosen Menschen Schutz zu gewähren. Schutz ist jedoch kein Freibrief für Straftaten. Unter den Flüchtlingen gibt es – wie in unserer Gesellschaft auch, sonst hätten wir keine Gefängnisse – schwarze Schafe. Die schwarzen Schafe sind die Minderheit. Richtig ist, diese Minderheit für begangene Straftaten zur Rechenschaft zu ziehen. Falsch ist es, alle Flüchtlinge in Sippenhaft zu nehmen.

Sippenhaft ist ein totalitäres Druckmittel. Wir haben das Privileg, in einer Demokratie leben zu dürfen. Das sollten wir nicht aufs Spiel setzen. Im Gegenteil, wir sollten die Chance wahrnehmen und den nach Deutschland gezogenen Menschen unsere Demokratie mitsamt ihrem Respekt vor den Menschen und ihren Grundrechten nahebringen. Damit stärken wir nicht nur unsere Demokratie, sondern auch die Chance, dass die Menschen, die nach Beendigung des Krieges in ihre Heimat zurückkehren werden, dort eine funktionierende Demokratie etablieren können.

 

Claudias Bücherblog feiert Geburtstag

Anlässlich ihres 5. Bloggeburtstags veranstaltet Claudia Heeschen ein Gewinnspiel inklusive Schnitzeljagd.  Dabei könnt ihr tolle Preise gewinnen, schaut doch mal dort vorbei! Hier findet ihr Hinweis 65!

Claudias Bücherregal

Und wenn ihr schon dort seid, interessiert euch ja vielleicht Claudias Interview mit mir zu der Finstermoos Tetralogie. “Die Story hinter dem Buch”

Oder ihre Rezensionen zu Finstermoos:

Band 1

Band 2

Band 3

Band 4

 

Ladies Crime Night im Schloss

Ladies Crime Night

Am 31.10. findet eine Ladies Crime Night der Mörderischen Schwestern in Schloss Fürstenried bei München statt. Gelesen habe ich schon mehrmals auf solchen Events, aber diesmal erwartet mich eine besondere Herausforderung: als Präsidentin der Mörderischen Schwestern darf ich die Veranstaltung moderieren. Ich bin schon sehr gespannt – und auch ein wenig angespannt …
Was aber ist eine LCN – Ladies Crime Night?
10 Autorinnen lesen je 7 Minuten. Exakt 7 Minuten. Eine Uhr läuft mit und am Ende knallt ein Schuss oder heult eine Sirene und die Lesende hört mitten im Satz auf. Peng. Das war’s. Und dann tritt die nächste Schwester an. Und die nächste … dazwischen Musikeinlagen mit Krimiflair. Kurzweilig! Spannend! Und eine hervorragende Gelegenheit viele neue Autorinnen kennenzulernen!

100 000 poets for change

100000 poets for changeWie ihr alle wisst, kommen jeden Tag unzählige Flüchtlinge in Europa an. Egal wo sie herkommen, ein jeder von ihnen hat einen guten Grund seine Heimat  zu verlassen. Oft nur mit den Kleidern am Leib und einem spärlich gepackten Rucksack, gehen sie auf eine ungewisse Wanderung in ein hoffentlich besseres Leben. Vielleicht wurden sie in ihrem Herkunftsland verfolgt, vielleicht herscht in ihrem Land Krieg oder vielleicht können sie dort, wo sie herkommen, ihre Familie nicht mehr ernähren. Wir wollen diese Menschen hier Willkommen heißen, denn sie sind Menschen genau wie wir. Der einzige Unterschied ist, dass sie ohne Schuld in Not geraten sind und Hilfe benötigen, die wir ihnen geben können.

Mit der Aktion “100 000 Poets for Change” wollen wir, Schriftsteller, Poeten, Autoren und Künstler aus aller Welt,  uns für diese Menschen stark machen und ein Zeichen setzen. Am Samstag, den 26.10.2015, hängen wir aus unseren Fenstern ein weißes Tuch, um uns für Frieden, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit einzusetzen.

Mach auch Du mit, und zeige dass Du für einen Wandel bist!

Mehr Informationen findest Du hier.

Es geht weiter …

Der erste Band von Finstermoos ist jetzt zwei Monate auf dem Markt und flups ist der zweite Teil erschienen. Ich weiß – für manche von euch war das eine viiiiieeeelllll zu lange Wartezeit nach dem fiesen Cliffhänger in Band Eins (so jedenfalls diverse Rückmeldungen). Aber dafür entschädigt der zweite Band mit einem besonders spannenden Einstieg.  Derzeit schließe ich die Serie ab – Band 4 ist nur ein paar Tage von seinem Finale entfernt. Und damit ist es für mich Zeit, kurz Resümee zu ziehen: War es eine gute Entscheidung einen Vierteiler zu schreiben?

Zunächst steckt wahnsinnig viel Arbeit in einem Vierteiler: Das Plotten ist so komplex, dass der Kopf schwirrt, Figuren verändern sich und werden auch mal ganz hinausgeworfen oder erscheinen ungefragt auf der Bildfläche. Die Details sind tödlich: Ich muss aufpassen wir ein Schießhund, dass ich kein noch so kleines Detail durcheinanderbringe. Das wäre nämlich ziemlich peinlich, wenn zum Beispiel Bastis Vater im ersten Buch blaue Augen hat und im dritten auf einmal grüne (und meine Leser merken so etwas sofort). Und kaum hat man den letzten Satz geschrieben und die erste Überarbeitung fertig, geht die Arbeit nahtlos weiter.  Am nächsten Band, während meine TestlerserInnen sich auf das gerade abgschlossene Manuskript stürzen und es für die zweite Überarbeitungsrunde auseinanderpflücken. Ist die geschafft, geht es zur Lektorin, die ebenfalls ihre Kommentare dazugibt – die genauso sorgfältig eingearbeitet werden müssen. Um dann, nach unzähligen Malen lesen und korrigieren, die wirklich allerletzte finale Fassung abzugeben. Und das vier Mal ohne eine einzige Verschnaufpause.

Und damit komme ich zurück zu meiner mir gestellten Frage: War die Entscheidung für den Vierteiler gut?

Ja. Es war eine neue Erfahrung. Es hat mir die Möglichkeit gegeben, einen Plot zu verwirklichen, der in seiner Komplexität jeden Einzelband gesprengt hätte. Es hat mich an meine Grenzen gebracht – vom Zeitdruck her und von der Denkleistung, all die Stränge und Entwicklungen plausibel miteinander zu verknüpfen. Und das ist gut, denn das bringt auch mich selbst weiter.

Aber auch nein – denn eine Geschichte in vier Bänden schreckt viele Leser ab. Warum soll ich mir vier Bücher kaufen, wenn es doch nur eine Geschichte ist, werde ich immer wieder gefragt. Das ist Preistreiberei, wird dem Verlag vorgeworfen. Obwohl die meisten anderen Thriller mit dem gleichen Seitenumfang (220 Seiten) das Gleiche kosten – aber dann hat man eine abgeschlossene Geschichte. Nur – eben nicht in der Tiefe. Vielleicht würde es diese Diskussion nicht gegeben, wenn es eine Triologie geworden wäre – das Konzept ist bekannt und akzeptiert. Vierteiler sind eher selten. So wie diese Geschichte. 5 Helden, jeden umgibt ein tragisches Geheimnis, das sie auf bestimmte Weise miteinander verknüpft und als Leser (auch als Autorin :-) ) kommt man ihnen mit jedem Band näher.

Daher mein Fazit: Ich bin froh, Finstermoos geschrieben zu haben. Ich bin sogar stolz darauf – es ist die spannendste und interessanteste Geschichte, die bisher aus meiner Feder, oder besser Tastatur geflossen ist. Und dennoch würde ich mich nicht noch einmal darauf einlassen – fast zwei (sehr anstrengende) Jahre auf eine Geschichte zu verwenden, ist einfach sehr, sehr lang.

Endlich!

Finstermoos ist im Buchhandel und die ersten Rezensionen sind grandios. Wie bei jedem Buch waren die letzen Wochen eine Hochburg an Nervosität und Bangen. So viel Arbeit, so viele Gedanken, so viel Zweifel, so viele schlaflose Nächte – bis eine Geschichte steht, und mit “Stehen” meine ich “druckreif” ist, vergeht viel Zeit. Deutlich mehr als für den Leser, der die zweihundert Seiten in wenigen Tagen, machnmal sogar nur wenigen Stunden in sich hineinfrisst und dann sein Urteil fällt. Gerade sitze ich an Band 4 und bin extrem erleichtert, dass Band 1 positiv aufgenommen wurde – denn stellt euch mal vor, Band 1 wäre ein Veriss gewesen und ich müsste trotzdem Band 4 schreiben. Das ist ein Szenario, an das ich zum Glück zu Beginn der Arbeiten zu dieser Serie nicht gedacht habe. Interessant bei den bisherigen Rückmeldungen war für mich die extreme Polarität bezüglich des Schlusses. Entweder die Leser fanden ihn super, ein Cliffhanger, der den Namen Cliffhanger auch verdiente, oder sie waren enttäuscht, dass der erste Band kein in sich geschlossenes Ende hatte. Diese Reaktion hat mir mal wieder aufgezeigt, dass Geschmäcker einfach verschieden sind. Ich bedanke mich jedenfalls ganz herzlich bei all meinen Lesern, die Finstemoos so begeistert weiterempfohlen haben!

Finstermoos ist da!

E-Short Finstermoos

E-Short zur Serie Finstermoos

Okay, es ist noch nicht ganz da, aber immerhin gibt es ab heute kostenlos das E-Short “Im Bann der Vergessenen” zu meiner neuen Serie “Finstermoos”. Man mag sich fragen, was es denn nun bringen mag, ein circa 35-seitiges E-Short zu einer vierbändigen Serie zu verfassen, doch beim Plotten habe ich eine sehr eindeutige Antwort darauf gefunden: In dem E-Short konnte ich endlich zweien meiner fünf Helden den Auftritt geben, der ihnen im ersten Band versagt worden ist. Nicht, weil ich  ihnen diesen Auftritt nicht gegönnt hätte, sondern, weil es dramaturgisch im ersten Band keinen Platz fand. Allerdings wollten meine Testleser unbedingt mehr über Bastis und Luzies heimliche Liebe erfahren, und das Ganze natürlich möglichst spannend :-) . Daher bin ich sehr glücklich über diese Extraseiten, die sowohl auf Basti und Luzie, als auch auf die im Januar erscheinende Serie einstimmen und neugierig machen sollen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr, dass es euch gefällt!
Ihr könnt euch das E-Short bei den meisten Onlinebuchhandlungen herunterladen, hier schon einmal ein paar Links:

neuebuecher.de
thalia.de
amazon.de

Signierte Bücher – Aktion Lieblingsbuch

Aktion LieblingsbuchEin signiertes Buch ist etwas Besonders, allein schon, weil es nicht viele signierte Bücher gibt. Die Unterschrift verändert zwar nicht die Geschichte, sie macht das Buch nicht dicker, dünner oder spannender, und aus einem tragischen Ende wird kein Happy End – aber – sie macht es wertvoller, denn mit der Unterschrift wird aus dem Buch plötzlich ein Unikat.

Genau das bieten wir (AutorInnen und BuchhänderInnen) ab jetzt  Ihnen, unseren Lesern an.

Ziel dabei ist zum einen, Ihnen einen Extraservice zu bieten, zum anderen,den Mehrwert der örtlichen Buchhandlungen zu unterstreichen: Lieblingsbücher kaufen oder verschenken, ob zu Weihnachten oder übers Jahr, wird mit einer Original-Signatur zu etwas Besonderem, das kein Versandhaus bieten kann.
Auf der Webseite www.aktion-lieblingsbuch.com können Sie Bücher mit Original-Autoren-Signatur suchen, finden und bestellen  – direkt von den anbietenden Buchhandlungen und (im jeweiligen Inland), soweit es irgend möglich ist, versandkostenfrei! Sofern Portokosten aufgrund z.B. von höherem Gewicht entstehen, informiert der Händler Sie vorab.

Meine Bücher gibt es übrigens signiert bei: Buchhandlung Colibris, Leonrodstraße 19, 80634 München – einfach unter folgener Emailadresse bestellen: colibris-M@t-online.de